Wissenschaftliche Weiterbildungen im Dialog mit der Volksrepublik China

Praxisorientierte Veranstaltungen für Führungskräfte aus der Volksrepublik China

In dem Bereich „Wissenschaftliche Weiterbildungen im Dialog mit der Volksrepublik China“ bietet die Professional School der Hochschule Bremen wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Veranstaltungen für Führungskräfte aus Unternehmen und Verwaltungen der Volksrepublik China an. Kooperationspartner auf chinesischer Seite ist SAFEA (State Administration of Foreign Experts Affairs), eine Unterorganisation des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China.

Programmbeschreibung

Die chinesische Regierung entsendet seit vielen Jahren hochrangige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Weiterbildungen von drei Wochen bis zu einem halben Jahr Dauer in das Ausland. Bevorzugte Ziele sind die USA, Großbritannien und Deutschland. Seit mehr als 10 Jahren ist die Hochschule Bremen ein von der chinesischen Regierung stark nachgefragter Anbieter von Weiterbildungen und wurde 2010 als Weiterbildungseinrichtung akkreditiert. Sie gehört damit zu dem Netzwerk renommierter Universitäten, die mit der Volksrepublik China kooperieren, wie z.B. der University of Chicago, der University of Birmingham, der Technischen Universität München oder der RWTH Aachen. 

Ziel der Weiterbildungen sind sowohl die Erweiterung des Fachwissens der Weiterbildungsteilnehmenden als auch die Vermittlung von interkultureller Kompetenz in der Begegnung mit deutschen Bürgerinnen und Bürgern, vor allem auch mit Expertinnen und Experten. Die Themen der Weiterbildung sind weit gefächert und stehen in der Regel in enger Verbindung mit den aktuellen Entwicklungsbedarfen des chinesischen Staates und der chinesischen Wirtschaft.

Bei der Programmgestaltung arbeitet das International Graduate Center mit Referentinnen und Referenten aus den bremischen Hochschulen und Universitäten, der Landes- und Stadtverwaltung Bremens, bremischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Bei Bedarf werden deutsche Expertinnen und Experten auch aus anderen Bundesländern eingeladen.

Im Durchschnitt kommen an ca. 80 Tagen im Jahr chinesische Expertinnen und Experten aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen an die Hochschule Bremen. Die guten Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Deutschland, insbesondere zwischen der Volksrepublik China und Bremen, werden dabei gefestigt.

Veranstaltungsablauf

Die Weiterbildungen erfolgen innerhalb von drei bis fünf Tagen und bestehen in der Regel aus zwei Veranstaltungen pro Tag. Die gehaltenen Seminare finden regelmäßig montags und freitags in deutscher Sprache statt. Eine Übersetzung erfolgt durch eine dolmetschende Person simultan zu den Vorträgen. Die Teilnhemenden bekommen ­­­­­­­­­­- sofern dies erwünscht ist - am Ende der Veranstaltung ein deutschsprachiges Teilnahmezertifikat ausgehändigt. Die Veranstaltungen finden überwiegend in den Räumlichkeiten der Hochschule Bremen, die mit moderner Technik ausgestattet sind, statt.

Themenübersicht - eine Auswahl

Ökologische Modernisierung im Bereich Energie, Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

  • Energieeffizienzklassen für Produkte - Erfahrungen bei der Anwendung von Energieeffizienzkennzahlen in der Praxis
  • Klimaeffizientes und -angepasstes Bauen - Aktuelle Entwicklungen in Deutschland -
  • Die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung in der Energiewende
  • Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung im Bauwesen
  • Gesamtlebenszyklusanalyse (LCA) von Bauteilen und Gebäuden als Basis nachhaltigen Bauens
  • Kommunikationstechnologien zur Vernetzung von Fahrzeugen
  • Notfallmanagement auf Autobahnen
  • Kamera- und radarbasierte Fahrassistenzsysteme
  • Zukunftstrends im Verkehrsmanagement: Autonomes Fahren, Intelligente Navigationssysteme
  • Verkehrsflussverbesserung auf Autobahnen
  • Ausgangslage und Entwicklungsprozesse bei dem wirtschaftlichen Strukturwandel und der Modernisierung von Industriestädten in Deutschland
  • Arbeitspolitische Perspektiven auf Stadtentwicklung - Beschäftigung, soziale Sicherheit und Arbeitspolitik in Deutschland –
  • Effekte von Innovations-, Technologie- und Gründerzentren - Technologieparks aus struktureller und ökonomischer Sicht –
  • Finanzierung und Risikomanagement von Innovationen in Deutschland
  • Fallanalysen von Kooperationsergebnissen zwischen deutschen Regierungen und Sozialkapital in der urbanen Transformation und Modernisierung
  • Die Eingriffsregelung in Planungsprozessen

Modernisierung der Strukturen in der öffentlichen Verwaltung

  • Die Bürgerkommune in der digitalen Transformation
  • Kommunale Verwaltung und Regierungshandeln - Konnexitätsprinzip
  • Controlling als Instrument der digitalen Verwaltungsmodernisierung
  • Aufbau und Funktion eines internen Kontrollsystems in öffentlichen Verwaltungen
  • Personalbeurteilungen in der bremischen Verwaltung
  • Verwaltungskooperation und -modernisierung im Land Bremen und den norddeutschen Ländern
  • Verwaltungsvorschriften über die Verwendung und Verwertung öffentlicher Güter in den Bundesländern und den Kommunen

Innovationsförderungen von Bund, Ländern und Gemeinden

  • Industriepolitik und Industrie 4.0 im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland
  • Die Innovationspolitik in Deutschland und Bremen - Impulse für die Industrie 4.0
  • Politische Unterstützung für die Entwicklung intelligenter Dienstleistungen in Deutschland durch Anreize der Bundes- und Landesregierungen
  • Innovationen von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen und regionale Innovationssysteme in Deutschland
  • Förderungen für unternehmerische und innovative Existenzgründungen aus Universitäten
  • Ausbildung zur Berufsbefähigung in deutschen Fachhochschulen
  • Aufbau- und Ablaufprozesse von technologischen Innovationen in deutschen Unternehmen
  • Zur Ausbildung von betrieblichen Fachkräften: Innovatives Lernen am Arbeitsplatz und seine Effekte

Das Bankensystem in Deutschland

  • Die Klassifizierung von neuen Kundinnen und Kunden von Kleinunternehmen unter Berücksichtigung struktureller Veränderungen durch Industrie 4.0
  • Zinsmanagement der deutschen Finanzbranche
  • Das Erfolgsmodell Förderbankensystem
  • Darlehensvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen
  • Risikomanagement im Bankenwesen
  • Entwicklung der Finanzmaklerbranche in Deutschland
  • Das Konzept für die ertrags-und risikoorientierte Banksteuerung der deutschen Genossenschaftsbank

Privatisierung von Staatsbetrieben

  • Change Management in Staatsbetrieben
  • Wenn es des Guten zuviel wird: Privatisierung, Public-Private-Partnership und Rekommunalisierung
  • Public Management: Die Steuerung öffentlicher Unternehmen

Entwicklung von touristischen Destinationen

  • Ökotourismus: Theoretische Grundlagen und Folgerungen für die Praxis
  • Tourismus und Ökotourismus im Klimawandel
  • Ökotourismus im ländlichen Raum
  • Ökotourismus als Instrument der Regionalentwicklung
  • Nachhaltiger Kulturtourismus in Welterbestätte
  • Stadtmarketing in Klein- und Mittelstädten
  • Hitstorische Stadtentwicklung

Strategien der Hafenentwicklung

  • Die integrierte Entwicklung von Hafen, Wirtschaft und Stadt in Deutschland
  • Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Hafenstädte durch die Entwicklung moderner Transportdienste
  • Informationssysteme in deutschen Häfen
  • Güterverkehrszentren als multimodale Verkehrssysteme
  • Die politische Unterstützung für die moderne Schifffahrt in Deutschland - Aufstieg und Fall des KG-Modells

Verkehrssteuerung auf Autobahnen

  • Notfallmanagement der Feuerwehr auf Autobahnen
  • Kamera- und radarbasierte Fahrassistenzsysteme
  • Kommunikationstechnologien zur Vernetzung von Fahrzeugen
  • Logistikkonzepte: Management von Fahrzeuginformationen
  • Zukunftstrends im Verkehrsmanagement: Autonomes Fahren, Intelligente Navigationssysteme
  • Erhebung von Finanzierungsbeiträgen bei Verkehrsteilnehmenden

Modernisierung des Personalmanagements im öffentlichen Dienst

  • System-Innovationen und Management-Innovationen in der deutschen öffentlichen Verwaltung
  • Korruptionsvermeidung und -bekämpfung in der Zusammenarbeit von Dienststellen der öffentlichen Verwaltung
  • Die Ausbildung für den deutschen Öffentlichen Dienst
  • Personalauswahl und Personaleinstellung im Öffentlichen Dienst in Deutschland
  • Transparente und gerechte Leistungsbeurteilung im deutschen Öffentlichen Dienst
  • Personalmanagement in der "Lernenden Organisation"

Monitoring und die Steuerung des Verbrauchs von ökonomischen und ökologischen Ressourcen

  • Gegenstand und Formen des Ressourcen- und Umwelt-Audits in Deutschland
  • Strukturen und Prozesse, Gesetze, Vorschriften und Regeln beim Umwelt-Audit
  • Qualitätssicherung bei der Entwicklung von Naturräumen in der Stadt am Beispiel Bremens
  • Vom Abfall zum Kreislaufgedanken
  • Umwelt-Audit - Schwerpunkt Umweltberichterstattung ­­-

Qualitätsmanagement im Medikamenten- und Lebensmittelbereich

  • Das Lebensmittelrecht in der Europäischen Union: Kennzeichnung, Pestizide, Lebensmittelüberwachung
  • Die Europäische Union und ihre Auswirkungen auf die Warenverkehrsfreiheit
  • Vom / Von Hersteller*in über den Handel zum / zur Verbraucher*in- Sicherung der Produktqualität stationär und online
  • Der Verbraucherschutz aus der Sicht von Unternehmen

Modernisierung der industriellen Produktion durch die Digitalisierung

  • Die strategische Bedeutung, die künftige Entwicklung und Herausforderungen der deutschen Industrie 4.0
  • Der Übergang zum dienstleistungsbezogenen Produktionsmodell vor dem Hintergrund von ,,Industrie 4.0“
  • Der Kern der Industrie 4.0 - Die Technik vernetzter intelligenter Systeme
  • Relevanz des Personalmanagements für die Industrie 4.0

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Alexandra Bika

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Julia Gamieva

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Dennis Lehmann

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Ravali Mummadi

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Kijan Shadjjaran-Ivandi

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Projekt WiWiD China

Impressionen September 2019